Deutsch

FSK 16

Irland, Großbritannien 2011

John Michael McDonagh

Brendan Gleeson, Rory Keenan, Don Cheadle, Mark Strong, Laura Hitchings

Film 3:
The Guard

Männlichkeit und Selbstbewusstsein
Sergeant Gerry Boyle, ein irischer Kleinstadt-Cop, wird aus seiner Routine gerissen, als er zusammen mit einem FBI-Agenten in einem internationalen Drogenring ermitteln muss. Mit viel schwarzem Humor spielt der Film mit Stereotypen und Vorurteilen, bei dem insbesondere Sergeant Boyle das Klischee eines Kleinstadtpolizisten wiederspiegelt: naiv, engstirnig, vorurteilsbehaftet. Eben ein Hintlerwäldler ... mit einem Hang zu Prostituierten.

Deutsch

FSK 16

Irland, Großbritannien 2011

John Michael McDonagh

Brendan Gleeson, Rory Keenan, Don Cheadle, Mark Strong, Laura Hitchings

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Film 3:
The Guard

Männlichkeit und Selbstbewusstsein

Sergeant Gerry Boyle, ein irischer Kleinstadt-Cop, wird aus seiner Routine gerissen, als er zusammen mit einem FBI-Agenten in einem internationalen Drogenring ermitteln muss. Mit viel schwarzem Humor spielt der Film mit Stereotypen und Vorurteilen, bei dem insbesondere Sergeant Boyle das Klischee eines Kleinstadtpolizisten wiederspiegelt: naiv, engstirnig, vorurteilsbehaftet. Eben ein Hintlerwäldler ... mit einem Hang zu Prostituierten.

Handlung

Schwarze Komödie über harte Kerle im Drogenmilieu Irlands.

Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) macht als Dorf-Polizist in der irischen Pampa sein eigenes Ding. Den jungen Kollegen McBride (Rory Keenan), der ihm bei den Ermittlungen zur Sprengung eines Drogenrings zur Seite gestellt wird, ätzt der zynische Cop mit Machogehabe erbarmungslos in die Defensive. Nicht viel anders ergeht es dem Afroamerikaner Everett (Don Cheedle), einem FBI-Agenten, der in die irische Provinz entsendet wurde, um einen Kokaindeal platzen zu lassen. Der muss sich sehr zusammenreißen, um dem überheblichen Boyle, der den Amerikaner immer wieder mit vorgehaltenen Sprachproblemen an die Wand laufen lässt, nicht an die Gurgel zu gehen. Das Blatt wendet sich, als McBride über Nacht verschwindet und Boyle und Evertett sich beim Bier im Pub in ihrem gemeinsamen Vorhaben, den Drogenhändlern das Handwerk zu legen, näherkommen. Beide erkennen, dass sie die einzigen Gesetzeshüter weit und breit sind, die nicht korrupt und von den kriminellen Drahtziehern bestochen sind. Doch ein paar Missverständnisse und Zweifel müssen noch überwunden werden, bevor es zum Showdown kommt…

"Ein Ire sieht schwarz" - so lautet der deutsche Untertitel des Films, der herrlich schwarzhumorig mit den Klischees von irischer Dickköpfigkeit, männlichem Ich-Gehabe und provinziellen Vorurteilen spielt, dabei aber ganz auf die guten Qualitäten unter den rauen Schale der männlichen Protagonisten zielt. Der Überraschungserfolg beim Sundance Film Festival und der Berlinale 2011 lebt von den brillanten Haupt-Darstellern Brendan Gleeson (‚Braveheart', ‚Brügge sehen... und sterben?', ‚Harry Potter und der Feuerkelch') und Don Cheadle (‚Hotel Ruanda', ‚L.A. Crash', ‚Ocean's 11'). Regisseur John Michael McDonagh teilt sein Faible, mit dem er die Spleens und Marotten seiner irischen Landsleute karikiert, mit seinem Bruder Martin McDonagh, der ebenfalls als Regisseur erfolgreich ist (Brügges sehen und sterben', ‚Three Billboards Outside Ebbing, Missouri'). Ein bisschen fühlt man sich an die Coen-Brüder erinnert und könnte sich die beiden auch bestens bei einem gemeinsamen Filmprojekt vorstellen.

Filmkritiken

Empire UK:
Ein selten guter Film, bei dem man aus dem Kino kommt und zutiefst hofft, dass es eine Fortsetzung mit denselben Charakteren und Darstellern geben wird.

Filmdienst:
Regisseur John Michael McDonagh gibt dem bitterbösen Humor der Insel eine larmoyante und zudem fatalistische, also zutiefst irische Note, die aus dem originellen Drehbuch einen denkwürdig unterhaltsamen, attraktiv bebilderten Film macht.

Trailer

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